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Waldbrand Forststraße Kaltenbach

Am 12.07.2015 wurde die FF Neukirchen von der Landeswarnzentrale OÖ. Gegen 12:50 zu einem Waldbrand zur Forststraße Kaltenbach alarmiert.

An der Einsatzstelle angekommen stand sofort fest, dass weitere Einsatzkräfte benötigt wurden, da der eigentliche Einsatzort mehrere hundert Meter von der befestigten Forststraße entfernt durch steiles Gelände den Hang hinauf lag.

 

Unverzüglich wurde die Feuerwehren Altmünster, Reindlmühl und Eben und Nachdemsee nach alarmiert.

Um die Wasserversorgung zu sichern war es nötig zwei Pumpen eine große Menge an Schlauchmaterial und weitere Gerätschaften durch das unwegsame Gelände zu transportieren.

Um diese Arbeiten etwas zu erleichtern bzw. auch zu beschleunigen konnte glücklicherweise für das Erste Teilstück ein Traktor eines Feuerwehr Kameraden eingesetzt werden.

Das benötigte Löschwasser, insgesamt etwa 20.000l wurde mit den Tanklöschfahrzeugen der eingesetzten Wehren bis zur Straße transportiert und anschließend über die Schlauleitung zur Brandstelle gepumpt.

Dabei galt es ca. 530m Wegstrecke und 100 Höhenmeter zu überwinden.

Durch das hervorragende Zusammenspiel aller Einsatzkräfte konnte von der Alarmierung der weiteren Feuerwehren um ca. 13:00 weg bereits ca. eine halbe Stunde später mit den Löscharbeiten begonnen werden.

Der eigentliche Waldbrand war zum Glück auf ca. 20m² beschränkt und wurde vermutlich durch einen Blitzeinschlag in der vergangenen Nacht verursacht.

Die Löscharbeiten zogen sich bis ca. 15:00 hin.

Nachdem die eingesetzten Fahrzeuge und Geräte gereinigt und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt wurde konnten die Feuerwehren der Marktgemeinde Altmünster den Einsatz gegen 16:00 erfolgreich beenden.


Dieser Einsatz zeigte einmal mehr, wie wichtig eine gute und vor allem zeitgemäße Ausrüstung ist. Ohne den Einsatz der in der Marktgemeinde Altmünster vorhandenen vier Tanklöschfahrzeuge wäre dieses Szenario bei weitem nicht so rasch und "einfach" zu bewältigen gewesen.

Eine noch längere Schlauchleitung zur Wasserversorgung z.B. aus einem Gewässer wäre hier beinahe ein Ding der Unmöglichkeit bzw. mit den in Altmünster vorhandenen Mitteln nicht durchführbar.

Ebenfalls bestens bewährte sich die erst in diesem Jahr angeschaffte Wärmebildkamera. Dieses Gerät ermöglichte es erst alle noch vorhandenen Glutnester im Erdreich zu finden und abzulöschen. 

 

Eingesetzte Fahrzeuge und Mannschaft:

FF Neukirchen:

TLF-A 2000, LF-A mit 28 Mann

(Weitere Einzelheiten folgen)

 

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