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Werkstättenbrand in Reindlmühl

Brand Wohnhaus hieß es heute um 13:19 Uhr für die vier Feuerwehren der Marktgemeinde Altmünster.

Der Einsatzort befand sich im Löschbereich der Feuerwehr Reindlmühl, in der Ortschaft „In der Wies“. Um 13:22 Uhr konnte das Tanklöschfahrzeug (TLF) in Richtung Einsatzort ausrücken.


Nach wenigen Minuten Fahrzeit traf dieses am Einsatzort ein. Bereits vor Ort, die FF-Reindlmühl, welche gerade mit dem Aufbau der ersten Löschleitung beschäftigt war. Die Lageerkundung des Einsatzleiters (FFR) ergab einen Brand in der Werkstätte auf der Rückseite des Einfamilienhauses, keine Personen in Gefahr! Rasch wurde auch von unserer Wehr mit dem Aufbau einer zweiten Löschleitung begonnen, welche folglich ebenfalls zur Brandbekämpfung eingesetzt wurde. Die Löschwasserversorgung der beiden Tankwägen wurde vom nahegelegenen Hydranten sichergestellt.

Durch die starke Rauchentwicklung war es notwendig 2 Lüfter in Stellung zu bringen, um sich ein genaueres Bild von der Schadenslage verschaffen zu können. Das zweit eintreffende Fahrzeug an der Einsatzstelle (LF-A Neukirchen) stellte einen Atemschutztrupp für einen Innenangriff zur Verfügung, welcher um 13:30Uhr begonnen werden konnte. Die nächst eintreffende Feuerwehr Eben-Nachdemsee stellte unverzüglich einen Atemschutz-Reservetrupp und die FF-Altmünster sicherte die Einsatzstelle ordnungsgemäß ab.

Der Atemschutztrupp konnte mittels Hochdruckrohr den Brand von innen erfolgreich bekämpfen und letzte Glutnester ablöschen. Um sicher zu gehen, dass sich der Brand nicht an eine unbemerkte Stelle bereits ausgebreitet hat, wurde vom Einsatzleiter die Alarmierung der FF-Traunkirchen mit der Wärmebildkamera veranlasst.

Als der Brand vollständig gelöscht war, wurde mittels Hochleistungslüfter der Schadensraum sowie das ganze Haus ordentlich entraucht sowie belüftet, um ein Begehen auch ohne Atemschutz wieder möglich zu machen. Als dies möglich war, stellte man fest, dass ein Teil der Decke durch die enorme Hitze stark in Mitleidenschaft gezogen wurde und deshalb wurde aus Sicherheitsgründen Pölz-Material herangeschafft um die Decke gegen ein Einstürzen zu sichern.

Anschließend konnte mit dem Abräumen der benötigten Gerätschaften begonnen werden und die Wehren konnten nach einander wieder in ihre Zeugstätten einrücken! Die FF-Reindlmühl wartete das Eintreffen des Brandursachenermittlers seitens der Exekutive ab und bildete eine Brandsicherheitswache.

Die Brandursache sowie Schadenshöhe, war zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch nicht bekannt!

Eines ist jedoch jetzt schon klar, nur durch den raschen Einsatz der Gemeindewehren konnte ein größeres Schadensausmaß verhindert werden! Es stellte sich bei diesem Einsatz sehr deutlich heraus, wie wichtig es ist, dass es Arbeitgeber gibt, welche Ihre Angestellten, wenn es möglich ist, in den Feuerwehreinsatz gehen zu lassen, um anderen helfen zu können. Denn wie es eingangs zu lesen war, ist der Zeitpunkt der Alarmierung für eine FREIWILLIGE FEUERWEHR zu einem Einsatz denkbar ungünstig! Dies hat sich auch in der Anfangsphase dieses Einsatzes gezeigt. Mit einer nur sehr geringen Anzahl an Kameraden musste der Einsatz begonnen werden und konnte erst nach Eintreffen der nachrückenden Kräfte effektiv abgewickelt werden! EIN DANK AN DIE ARBEITGEBER!


Eingesetzte Kräfte:
FF-Neukirchen 13 Mann TLF 2000,LF-A
FF-Reindlmühl TLF 2000, KLF, KDO, LAST
FF-Eben-Nachdemsee TLF 4000, LFA-A2
FF-Altmünster TLF 4000, VRF
OBR Benda
Polizei 1Fzg. 2 Beamte
Rotes Kreuz 1 Fzg. 3 Sanitäter

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