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Pflichtbereichsübung Altmünster in Neukirchen

1200m Schlauchleitung durch unwegsames Gelände, 285m Höhenunterschied, 2 Verletzte Personen.

113 Mann der Feuerwehren aus Altmünster stellten sich am 15.09.2018 dieser Herausforderung.

Nahe der „Schottergrube Rottenstein“ in Neukirchen konnte eine Rauchentwicklung in dicht bewaldetem Gebiet beobachtet werden.

Dies bildete die Ausgangslage für die Pflichtbereichsübung 2018.

 

Um 15:00 wurden die Feuerwehren Neukirchen und Reindlmühl von der Bezirkswarnstelle Gmunden alarmiert.

 

Nach einer ersten Lageerkundung wurde festgestellt, dass es sich um einen örtlich begrenzten Waldbrand handelte.

 

Da die Örtlichkeit sehr abgelegen und nur durch eine längere Forststraße erreichbar war, entschied sich der Übungsleiter HBI Stephan Beißkammer die Feuerwehren Altmünster, Eben und Nachdemsee, Steinbach a. A. und Traunkirchen hinzu zu ziehen.

 

Als Erstmaßnahme wurde eine ca. 200m lange Löschleitung im betroffenen Waldstück aufgebaut. Die Wasserversorgung musste mittels Tanklöschfahrzeugen im „Pendelverkehr“ bewältigt werden.

 

Da sich das Gelände als sehr unwegsam herausstellte, konnten die Löscharbeiten nur mit der Unterstützung der Bergrettung Traunkirchen unter Seilsicherung der eingesetzten Mannschaft durchgeführt werden.

 

Parallel zu diesen Maßnahmen bauten die Mannschaften der Pumpenfahrzeuge eine Zubringleitung vom ca. 1,2 Kilometer und 285 Höhenmeter entfernten Aurachbach auf.

 

Hierzu wurden insgesamt 5 Pumpen in Stellung gebracht um die Entfernung zu überwinden.

Diese Aufgabe konnte ab der Alarmierung um 15:00 in ca. 80 Minuten bewältigt werden.

 

Um die Kameraden zusätzlich zu fordern wurde im weiteren Verlauf dieses Szenarios angenommen, 2 Mitglieder der eingesetzten Feuerwehren wären bei der Brandbekämpfung „eingeklemmt und verletzt“ worden.

 

Unverzüglich wurden die Beiden befreit, durch die Bergrettung Traunkirchen versorgt und abtransportiert.

 

Nach einer Kontrolle des Unterholzes mittels Wärmebildkamera konnte gegen 17:00 „Übungsziel erreicht“ und „Brand aus“ gegeben werden.

 

Um 18:30 galt es noch in einer kurzen Nachbesprechung im Feuerwehrhaus Neukirchen ein kurzes Resümee über diese Übung und die daraus gewonnen Erfahrungen zu ziehen.

 

Eingesetzte Kräfte:

 

FF Neukirchen 35 Mann mit 2 Fahrzeugen

FF Altmünster 18 Mann mit 5 Fahrzeugen

FF Eben und Nachdemsee 18 Mann mit 3 Fahrzeugen

FF Reindlmühl 23 Mann mit 4 Fahrzeugen

FF Traunkirchen 3 Mann mit 1 Fahrzeug

FF Steinabch a. A. 4 Mann mit 1 Fahrzeug

Bergrettung Traunkirchen 9 Mann mit 1 Fahrzeug

Polizei Altmünster 3 Mann mit 1 Fahrzeug

 

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